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Hörbeispiele

Für einen ersten Eindruck, wie Raumsimulation klingen kann, hat unsere Algorithmusküche die Sammlung amtlicher Hörbeispiele zusammengestellt; kommentiert von Wolf Buchleitner, unserem Chefkoch persönlich. Für all jene, die ihre Soundclips innerhalb der Community austauschen möchten, gibt es im Rahmen unseres Forums eine eigene Soundclip-Abteilung.

Jeder Clip ist verfügbar als MP3 (192 kbps) zum schnellen reinhören am PC, sowie als unkomprimierte, hochqualitative WAV-Datei zur genaueren Begutachtung im Rahmen Ihrer professionellen Abhörumgebung.

035 Möge die Trompete erschallen

Möge die Trompete erschallen - und das ist gut so. Der wunderbare Klang der Trompete rührt offenbar daher, dass der Solotrompeter es prächtig versteht, die akustischen Eigenheiten der berühmten Westminster-Abtei so richtig auszureizen. Ab 00:19 gibt der Trompeter alles, um mit einem langezogenen hohen 'A' die Kirchenakustik förmlich aufzublasen, sogar gleich zweimal hintereinander.

Wirklich?

Reingelegt! - Die Bläsergruppe wurde mit einem iPhone im Wartezimmer einer Arztpraxis aufgenommen, und dies auch noch in mono ...

041 Kleiner Marktplatz

Hier folgt ein weiteres Highlight aus meiner Dialogbibliothek: Small Square - der Kleine Platz. Versetzen wir uns auf einen kleinen, von zwei- oder dreistöckigen Gebäuden gesäumten malerischen Platz inmitten des historischen Stadtkerns. Der Marktplatz in Naumburg oder Göttingen vielleicht - oder der Neue Markt in Rostock.

In den ersten 8 Takten hören Sie die unveränderte Originalaufnahme; übrigens nahezu in mono.
  • 00:10 - Die QUANTEC Marktplatz-Simulation® wird dazugeschaltet
  • 00:20 - Wie man an der charakteristischen "verhungernden" Hallfahne unschwer erkennen kann, ist der Raum ungedeckelt - d.h. es fehlt ihm das Dach
Der Aha-Effekt beim A/B-Schnitt zündet am besten bei kleinen, punktförmigen Monitoren, also bei PC-Lautsprechern oder Auratones. Viel Spaß.

039 Atmo Petersdom

Dies ist ein Hörbeispiel bei dem wir nur mutmaßen können, ob es neben uns noch andere Leute auf der Welt gibt, die sich für derart abgefahrene Sounds interessieren.

Das Scharren wurde eingefangen bei einer Chorprobe eines Laienchores im Gemeindehaus. Soeben ist der letzte Ton verklungen, und gleich wird der Chorleiter sagen: "Gut gemacht, danke. Damit wären wir für heute fertig; bis Freitag dann."

Zu hören ist zuerst das Original und dann die Petersdomvariante.

040 Kanalisation

Unsere "Dialog Library" ist eine umfangreiche Bibliothek von Herstellerpresets für die Hörspielproduktion, die behutsam zugefügte, handverlesene Erstreflexionen beinhaltet. Die Presets klingen, zumindest was Dialoge angeht, äußerst lebendig und nahezu greifbar. Bedeutet dies, dass wir unsere Meinung bezüglich separater Frühreflexionen aufgeweicht haben?

Keinesfalls! - Nach wie vor stören mich separate Erstreflexionen in anspruchsvollen Musikumgebungen ganz gewaltig. Sause ich durch all diese Klassenzimmer, Parkhäuser und Flugzeughangars, dann steigen Aggressionen in mir auf - wie bei einer Geisterbahnfahrt auf dem Oktoberfest. Höre ich in solchen Momenten kurz in die Musikbibliothek rein, dann ist das für mich wie Erholung, Sonnenaufgang, und göttliche Offenbarung zugleich.

Hier kommt mein Favorit aus der Dialogbibliothek: der Preset "Kanalisation".

Grenzt es nicht an Zauberei, wie sich all diese akustischen Irrlichter hier an diesem unterirdischen Ort zu einem Konzert von solch überirdischer Anmut zusammenfinden? Nicht durch einen Zufallsalgorithmus gesteuert, sondern einfach durch beim aufeinandertreffen zufällig entstehende Interferenzen.

Kopfhörer empfohlen.

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034 Chor in der Kiste

Dies ist der Anfang des berühmten Meisterstücks von Händel. Sie werden sich erinnern: das Ding vom Diagramm, allerdings stehen die "Abschussrampen" hier alle praktisch senkrecht.

Versetzen sie sich in ein Märchen, in dem ein staunendes kleines Kind eben den Deckel einer bunt bemalten Holzkiste aufklappt ...

Am besten mit Kopfhörern oder punktförmigen Lautsprechern.

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036 Schlagzeug im Ölfass

Wir werden oft gefragt, weshalb QUANTEC-Raumsimulatoren lediglich einen einzigen Algorithmus bieten. Also keine dedizierten Algorithmen für Plates, Räume, Hallen, Kirchen, ...

Die Antwort ist einfach: durch simples Herumschrauben an den einzelnen Parametern des QRS-Raummodells ist alles möglich, wirklich alles. Auch andere kleine Räume wie Kleiderschränke, Pappkisten usw. sind jetzt möglich.

Bühne frei für einen Veteran aus der Blütezeit des QRS von 1982, der durch viele neue Parameter heute echter klingt als je zuvor.

Die Eigenschwingung des Beckens (ein sehr schmalbandiger Ton, den man gut hören kann, wenn man das Ohr nahe an den Rand des Beckens hält) trifft gegen Ende der Hallfahne genau eine der Resonanzlinien des Ölfasses.

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017 Stimme aus dem Kopf

Bisher wurde der QRS-Algorithmus hauptsächlich für große Räume hochgelobt. Wohnzimmer und Kleiderschränke waren da nur Beiwerk. Beim 249x habe ich dies radikal umgekrempelt, so dass es jetzt auch eine umfassende Sammlung von kleinen Räumen gibt. State-of-the-art und in der selben Perfektion wie die großen.

Die klassische Situation: eine Amateuraufnahme aus dem Wohnzimmer der Musiker. Lauscht man mit Kopfhörern, dann nimmt ein Hörer die meisten Sänger und Instrumente innerhalb des Kopfes wahr. Bei der neuen "Kleinraum-Optimierung" holt der 249x die Musiker aus dem Kopf heraus, und versetzt sie wieder dorthin wo sie hin gehören: ins Wohnzimmer oder ins Irish Pub.

Mit Kopfhörern ergibt sich ein sehr deutlicher innen/außen-Effekt, während bei Lautsprechern nur zwei unterschiedliche Sounds auffallen.

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032 3D-Soundbeispiel mit HRTF

Im Hintergund dieses Songs der Münchner Sängerin/Songwriterin Elke Brüsch (»Elle«) ist ein Geräusch zu hören, welches entgegen dem Uhrzeiger um den Kopf des Hörers zu kreisen scheint. Vorab das Original, im Anschluss dann mit Kirchenraumakustik.

Folgendes fällt auf: sobald Raum hinzugefügt wird verliert die Geräuschspur ein wenig an Schärfe. Der Verlauf der Bewegung, das Kreisen gegen den Uhrzeiger um den Kopf, bleibt jedoch nahezu ungestört erhalten; und darum geht es hier.

Im Gegensatz zu Hallgeräten, bei denen solch heikle 3D-Signale schlichtweg kollabieren würden, liefert die QRS-Raumsimulation keine mit den akustischen 3D-Informationen im gleichen Zeitfenster konkurrierenden Frühechos. So bleiben HRTFs ("head-related transfer functions"), die "kopfbezogenen Übertragungsfunktionen" also, auch im Kirchenraum intakt, und die Spur wird, wenn überhaupt, lediglich ansatzweise deformiert.

Mit Kopfhörer anzuhören.

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028 Schlagzeug in verschiedenen Räumen

Standard Schlagzeug. Erste Hälfte jeweils Original, zweite Hälfte mit Raum.

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037 Politiker kommt ins Schwimmen

Es folgt die aktuelle Neuvertonung eines beliebten QRS/XL-Klassikers von 1987. Geniessen Sie die Akustik des Müllerschen Volksbades, eines wunderschönen Jugendstil-Flughafens, äh Hallenbahnhofs inmitten der bayerischen Landeshauptstadt.

Zur Demonstration der phänomenalen Rückwurfdichte dieses Raumes schicke ich im Anschluss noch 10 scharfe Klicks von <100µs los. Die Ähnlichkeit mit dem Knall von elektrischen Funken in einem realen Hallraum ist verblüffend.

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031 Vivaldi: Flöte & Orchester

Dies ist eine Liveaufnahme aus einem Konzertsaal, die bereits einen schönen Hall mitbringt. Zuerst die Originalaufnahme ohne Nachbearbeitung.

Ab 00:17 kommt dann der Yardstick mit einem erheblich größeren und tieferen Raum dazu. Hören Sie diesen Clip bitte mehrmals hintereinander, wobei Sie versuchen, sich bei jeder Wiederholung auf ein anderes Instrument (oder Orchesterstimme) zu konzentrieren. Sie werden vermutlich erstaunt feststellen, dass sich im Moment des Halleinsatzes Position, Größe und Transparenz des fokussierten Instruments in keinster Weise verändern. 

Das Hörbeispiel endet nach 3 aufsteigenden Flötenläufen abrupt, um Ihnen eine Vorstellung von der überragenden Qualität der Hallfahne zu ermöglichen.

Zur mehrfachen Wiederholung schieben Sie bei 00:22 einfach den hellen Abspielbalken des Players wieder auf 00:12 zurück.

Kopfhörer empfohlen.

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023 Killer Triller

Bei diesem Hörbeispiel habe ich versucht, mit der heute verfügbaren Technik jene Umgebung akustisch nachzustellen, die mich im Alter von 13 Jahren so nachdrücklich geprägt hat: irrlichternde Triller, die wie die Gondeln imaginärer Seilbahnen kreuz und quer durchs finstere, leere Kirchenschiff huschen. Dies ist, war, und wird auch immer das Herz meines Algorithmus bleiben - Amen.

LAUTSPRECHER - UND ZWAR RICHTIG LAUT !!!

Einige wissen vielleicht, dass ich als 12 oder 13-jähriger Bub eine Zeit lang sonntags als Kirchenorganist mein Taschengeld verdienen musste. Die echten Highlights aber gab's unter der Woche. Der Pfarrer hatte mir erlaubt, abends stundenlang alleine in der grossen, leeren und dunklen St. Bonifatiuskirche an der Orgel sitzen zu dürfen; links und rechts zwei kleine Funzeln. So konnte ich mich nach Herzenslust akustisch austoben.

Ich habe mit gedackten Flötentönen experimentiert und grell schnarrenden Zungenpfeifen, habe versuchsweise die Taste ganz langsam nach unten geschoben, was bei der mechanischen Traktur "meiner" Goll-Orgel wunderschöne und grauenhaft verstimmte Anblasgeräusche erzeugt hat, habe Triller auf die Reise durch den Raum geschickt, und gelauscht, gelauscht, gelauscht. Seit jenen Tagen bin ich mir ziemlich sicher, wie sich natürlicher Kirchenhall anfühlt.

Wolf Buchleitner

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022 Lachende Radiosprecherin

So kann's passieren, wenn jemand versucht, in einer Livesendung einen Radiospot zu improvisieren...
 
Der Raum erinnert an "Living Room furnished", ich habe allerdings ein wenig an den Parametern gedreht, um ihn etwas neutraler und unaufdringlicher zu machen. Der 249x wird erstmalig zugemischt ab 00:15 - alle vorhergehenden Soundeffekte sind nicht von QUANTEC.
 
Möglichst Kopfhörer, sonst wird's zu hallig.

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016 Gitarre spielt Carolan im Konzertsaal

Eine weitere Amateuraufnahme, die, wie der Phasenmesser verrät, nahezu in Mono ist. Die Exposition ist die unbearbeitete Originalaufnahme mit Im-Kopf-Effekt, während mit Beginn der Wiederholung ab 00:17 die Aufnhme durch den Preset '1E3 Konzertsaal mit Publikum' des 249x geschickt wird.

Bitte achten Sie auf die konstant bleibende Instrumentengröße sowie die Positionsgenauigkeit der Gitarre (stets halbrechts).

Auch interessant: achten Sie mal auf die Verhallung der Geräusche, die von den Messing-umsponnenen Saiten ausgehen...

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011 Gigantischer Millionenraum mit Harfe und Flöte

Dieser gigantische Raum von 1 Mio. Kubikmetern verhält sich teilweise schon wie das Freifeld. Immense interne Schalllaufwege führen zu exzessiven Einschwingzeiten, und folglich zu fast horizontalen "Hallelujah-Startrampen". Bei den 249x-Yardsticks haben wir die interne Aufnahmekapazität gegenüber früheren Gerätegenerationen noch einmal drastisch gesteigert - mittlerweile werden ganze Musiksequenzen eingefangen, die dann, interferenzbedingt, in der Hallfahne in endlosen Variationen auftauchen und wieder versinken.

Achten Sie beim Hören insbesondere auf die Raumantwort nach einem schnalzenden Anreissen der Harfensaiten, und auf Windgeräusche der Flöte.

Haben Sie einen Spektrumsanalysator zur Hand, dann erkennen Sie zwischen 00:29 und 00:33 beträchtliche Pegel im Infraschallbereich. Diese Energien, die frequenzmäßig weit unterhalb der gestimmten Saiten des Instruments liegen, werden von unseren Wettbewerbern durch die Bank ignoriert. Von meinen Raummodellen dagegen voll unterstützt, erklärt sich dieser Energieaustausch durch die zurückschnalzenden Saiten, die beim langsamen manuellen Anziehen keinen Luftstau verursachen, beim plötzlichen Loslassen aber für einen kurzen Moment eine gewisse Menge Luft vor sich her schieben. Ähnlich einer Schleuder, mit der Sie Luftkugeln durch den Raum schießen.

Ist der Raum in der Lage, auf solch tief liegende Stöße zu reagieren, d.h. gibt es genügend Infraschall-Raumresonanzen (»Moden«), dann bleiben solche Luftdruckstörungen sekundenlang erhalten - der Raum bebt! Dies ist einer der Schlüssel, weshalb man große Räume "spüren" kann. Dagegen beginnen bei mittleren Räumen die Raummoden erst bei höheren Frequenzen, die dann schon viel zu hoch liegen für körperlich spürbare Druckausgleichseffekte.

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020 Bläsergruppe

Die letzten Takte von Charpentiers berühmtem Präludium aus dem Te Deum.
 
Ich gebe zu, bei der Dry/Wet-Balance wieder mal übertrieben zu haben. Aber, wie so oft, eine gute Gelegenheit, einen tiefen Atemzug Raumakustik zu inhalieren. Ganz lustig finde ich den "verirrten" Klatscher am Ende, der die Prise Salz in einer ansonsten makellosen Hallfahne darstellt: keine Artefakte, keine Verfärbungen.

Tipp: Vergleichen Sie mal mit dem Clip "041 Kleiner Marktplatz". In beiden Fällen wurde die selbe Zuspielung verwendet.

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043 Billighall

Ich bin regelmäßiger Besucher von lokalen Rock-, Pop-, Folk- und anderen Amateurfestivals. Gelegentlich hört man Frontmann/Frontfrau fragen, ob man beim nächsten Stück "etwas Hall auf die Stimmen" haben könne, etwa um ein dramaturgisches Highlight zu unterstreichen. Kaum dreht der FOH-Techniker den Hall auf, zuckt er auch schon wieder zusammen. Für wenige Sekunden ist ein zutiefst peinliches und unnatürliches Blechwölkchen zu hören, dann ist der Hallpegel wieder unten. Viele kleine Veranstalter mit schmalen Budgets versuchen daher, ganz ohne Hall auszukommen, oder sind zumindest gezwungen, ihren Hall äußerst sparsam einzusetzen.
 
Ich wollte jetzt wissen: ist das QRS-Raumsimulationsmodel flexibel genug, um auch die typischen Hallgeräte aus dem lokalen Musikalienhandel emulieren zu können? - Nicht durch einen Eingriff in die interne Algorithmusstruktur, sondern allein durch gezieltes Verdrehen öffentlich zugänglicher Parameter...
 
Klare Antwort: es ist nicht schwer, mit dem Yardstick solche Billighallgeräte nachzuahmen. Mein Hörbeispiel zeigt drei Modelle aus der Music Library in Folge: das $99-, das $199- sowie das $299-Modell.
 
Achten Sie bitte auf die seltsame Räumlichkeit des $99-Teils mit Kopfhörer. Mit dem völlig vergeigten Korrelationsparameter und den hochgestimmten Raumresonanzen kommen wir unserem Ziel schon recht nahe...
 
Rechtshinweis: es geht hier weder um Handelsware noch um ein Angebot. Es widerspricht der Quantec-Unternehmenspolitik, Hallgeräte für $99, $199, $299 oder jeden anderen Preis unterhalb einiger tausend US-Dollars (US$) anzubieten.

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027 Tiefe Frequenzen & Infraschall

Hier sind 2 Sekunden rosa Rauschen und 58 Sekunden Hallfahne. Man könnte das Hörbeispiel zwar mit Lautsprechern und Kopfhöreren verfolgen - weitaus interessanter aber ist eine Beobachtung der sich nach und nach verändernden Hallfahne auf einem Spektrumsanalysator.

Die wichtigsten Einstellungen sind:
Room Size: 1E5
RT60: 10 sec
RT60HI: x0.25
RT60LO: x6.3
BassBoost: +15dBu
BassEdge: 63Hz

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021 Frauenstimme mit Publikum

Und noch einer meiner Lieblingsclips. Dieses Juwel ist mir zugeflogen, als ich zufällig aus dem Nebenzimmer mithören konnte, wie sich mein damals 11-jähriger Sohn sein frisch erworbenes Live-Album von Blackmore's Night (Richie Blackmore & Candice Night) spontan gleich mehrfach hintereinander reingezogen hat. Da das Original ziemlich trocken daherkommt, konnte ich nicht widerstehen, die ganze Veranstaltung ins Innere einer mittelalterlichen Klosterkirche umzutopfen.

Bitte mit Kopfhörer anhören - mit Lautsprecher wird's zu hallig.

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018 Orchestertutti

1E4 mit 2,8 sec - geht wie erwartet.

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033 Extrem kompakte Mischung aus dem Kopf holen

Hut ab vor einem hochtalentierten Tonmeister; er hat hier ein Meisterwerk der Extraklasse geschaffen. Der kompakteste Mix, der mir je untergekommen ist. Eigentlich begehe ich jetzt ein Sakrileg: ich versuche, all das wieder aus dem Kopf herauszuholen, was er so virtuos dort hineingestopft hat.

Das Hörbeispiel startet mit zwei Refrains in Folge. Der erste Refrain ist der ursprüngliche, trockene Mix; der zweite ab 00:12 wird in seiner ganzen Länge vom Yardstick-Raummodell 1E1 verarbeitet. Mit Beginn der Strophe ab etwa 00:24 geht es dann rein, raus, rein, raus - mit jedem Takt.

Mit Kopfhörern ergibt sich ein sehr deutlicher innen/außen-Effekt, während bei Lautsprechern nur zwei unterschiedliche Sounds auffallen.

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012 Kontrabässe & Klarinette im Taj Mahal

Ist es nicht wundervoll, wie man hier die jauchzenden Eruptionen der Klarinette durch den Raum schleudern hört? Und dazu diese atemberaubende Transparenz...

Dieses Hörbeispiel eignet sich wie maßgeschneidert als Demonstration von Startrampentheorie und Hallelujah-Diagramm. Werden die Kontrabässe gestrichen, ist deren Nachhalllast hoch. Werden sie gezupft, ist sie niedriger. Die Nachhalllast der Klarinette ist mittel bis eher niedrig, je nachdem wie schnell sie gespielt wird. Nicht zu vergessen das Klappern der Klarinettenklappen - das ist so kurz, dass praktisch kein Hall mehr drauf ist.

Klar, eine zweistellige Nachhallzeit bei einem Orchesterstück ist einfach zuviel des guten. Trotzdem bin ich mir sicher: ohne auszählen der abschliessenden Hallfahne wären Sie wohl nie auf die richtige Zahl gekommen, oder?

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013 Sinustöne im Vergleich

Einfach mal den Unterschied hören zwischen 1E4 und 1E6; alle anderen Einstellungen sind identisch.
(Vorsicht, laute Töne!)

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001 Große Kirchenorgel - Yardstick gegen Kirche

Worum geht's: ein majestätischer, zehn Sekunden langer Pfeifenorgelakkord, der in einer Kirche mit knapp 6 sec Nachhallzeit aufgenommen wurde. Ich habe an den Yardstick-Parametern solange gedreht, bis ich den realen Kirchenhall einigermaßen nachgestellt hatte.

Den Akkord habe ich in 5 Teile von jeweils 2 sec zerschnitten. Die ersten 4 Teile bekamen am Ende eine scharfe Blende, und wurden so auf den Yardstick losgelassen. Dessen Output hören Sie jeweils bis zum Ende der Hallfahne.

Danach (ab 00:32) wird der Yardstick auf Bypass geschaltet. Schnipsel 5 enthält die letzten 2 Sekunden des Orgelakkords, und anschliessend die original Hallfahne der Kirche.

Kleiner Schönheitsfehler: das Eingangssignal des Yardsticks endet jeweils mit einer künstlichen Blende aus dem nach wie vor weiterspielenden Akkord, d.h. es werden alle Pfeifen quasi gleichzeitig abgewürgt. Der echte Kirchenhall dagegen wird vom realen Ende des Orgelakkords gespeist, bei dem mit dem Loslassen der Tasten den einzelnen Pfeifen individuell der Wind ausgeht.

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010 Klavier - Yardstick gegen Ur-QRS

Designziel für die 249x-Reihe war es, jegliche beim QRS von 1982 noch verbliebenen metallischen Reste zu eliminieren, gleichzeitig jedoch die überragende Räumlichkeit des QRS-Algorithmus zu erhalten.
  • 00:01 - Klavier (trocken)
  • 00:09 - QRS von 1982 (nur diffus)
  • 00:17 - Yardstick 249x (nur diffus)
Kurz und eindrucksvoll - viel Spass.

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